Im Idealfall erreichen Ihre Steckverbinder ihre angegebene Lebensdauer. Wenn Sie einen Steckverbinder mit einer Nennleistung von 10.000 Steckzyklen installieren, erwarten Sie, dass er diese Anzahl auch erreicht. Doch wenn Sie schon einmal erlebt haben, dass ein Handy-Ladegerät nicht mehr richtig funktionierte, wissen Sie, dass dies nicht immer der Fall ist. Auch bei Industriemaschinen können Konstruktionsfehler und andere Faktoren zu vorzeitigem Ausfall von Steckverbindern führen, was kostspielige Maschinenschäden verursachen kann. Im Folgenden finden Sie einige häufige Ausfallursachen und wie Sie diese vermeiden können.

Verschleiß – Wie im obigen Beispiel kann wiederholtes Stecken und Trennen eines Steckers dazu führen, dass das Metall der Kontakte verschleißt und korrodiert, wenn es Wasser, Staub, Schmutz und anderen schädlichen Einflüssen ausgesetzt ist. Dadurch kann es passieren, dass die Kontaktstifte beim Einstecken in das Steckergehäuse nicht mehr richtig einrasten. Wählen Sie daher immer Stecker, die für die erforderliche Anzahl an Steckzyklen ausgelegt sind.
Falsche Auswahl – In Umgebungen mit potenzieller Feuchtigkeit sind spezielle Steckverbinder erforderlich. Wird ein Standardsteckverbinder anstelle eines Steckverbinders mit Schutzart IP68 oder IP69 oder hermetischer Ausführung verwendet, kann Wasser zum Ausfall des Steckverbinders führen. Die Wahl eines zu kleinen Steckverbinders kann ebenfalls die Effizienz verringern, da der Steckverbinder dadurch stärker beansprucht wird, um den Strombedarf zu decken. Dies verkürzt die Lebensdauer des Steckverbinders.
Extreme Temperaturen – Sind Steckverbinder nicht für extrem hohe oder niedrige Temperaturen ausgelegt, fallen sie früher oder später aus. Bei unzureichender Auslegung für hohe Temperaturen versagt die Isolierung, und die Leitfähigkeit steigt sprunghaft an. Bei dauerhaft hohen Temperaturen verstärken diese Temperaturspitzen die Temperaturerhöhung, was zu Korrosion und schließlich zu einer Verringerung der Kontaktkraft führen kann. Dies kann die Übertragung des elektrischen Signals durch den Steckverbinder und die Kabelbaugruppe beeinträchtigen und im schlimmsten Fall einen Stromkreisunterbrechung verursachen.
Obwohl Kälte Steckverbinder nicht so stark beeinträchtigt wie Hitze, sollten Sie bei Bedarf auf Ausführungen für niedrige Temperaturen zurückgreifen. Dauerhafte Kälte kann dazu führen, dass verzinnte Steckverbindermaterialien weich werden, was den Kontaktwiderstand erhöht. Darüber hinaus kann Kälte auch andere Teile des Steckverbinders schädigen und beispielsweise Kunststoffgehäuse spröde machen.
Fehlerhafte Konstruktion und Installation Wenn eine Anwendung Stößen, Vibrationen und anderen schädlichen Bewegungen ausgesetzt ist, ist eine sichere Konstruktion mit fester Verriegelung unerlässlich. Bei unzureichender Befestigung können die Steckerkontakte, die Gegengehäuse und sogar das Kabel beschädigt werden. Darüber hinaus müssen Stecker- und Kabelbaugruppen über eine geeignete Zugentlastung und Kabelführung verfügen. Kabelkanäle, Kabelträger und Kabelverschraubungen tragen dazu bei, die Nennlebensdauer der Baugruppe zu gewährleisten.
